2190 Tage.

Oktober 14, 2011 at 10:21 pm (Uncategorized)

Auf einem Spielplatz ruft ein Kind nach seiner Mutter,
damit die sieht, wie hoch das Kind schon schaukeln kann.
Und es wirft die Beine vor und hoch zum Himmel,
bis ein Schuh davonfliegt und der landet dann……auf einem Auto, das am Straßenrand geparkt ist.
Auf dessen Windschutzscheibe „Schwein“ geschrieben steht.Ganz egal, woran ich gerade denke,
am Ende denk ich immer nur an dich.

Die deutsche Mutter stürzt nach vorn in heller Panik, übersieht dabei ein Kindesbein im Sand.

Das Erdbeereis in seiner Hand, dass hängt bedenklich schräg nach vorn in seiner Waffel.

Und tropft, sich selbst verschwendend, vor sich hin.
Am Leib des ganzen Stolzes seiner schönen Eltern.

Warum blutet Mutter aus der Nase?
Warum ist ihr Kind so schlau wie klein?
Und warum kann ich ohne dich nicht glücklich sein?

Wie viele Erdbeereise muss der Mensch noch essen
Bevor er endlich einmal sagt: Ich bin dafür,
die böse Tat des Beinestellens zu unterlassen
….

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August 29, 2011 at 3:02 pm (Uncategorized)

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Vergessen was zählt

August 23, 2011 at 7:36 pm (Uncategorized)

So hart. Du bist so hart. So gemein. Deine Worte treffen mich. Jedes Wort, welches ich lesen muss lässt mich ein Stück brechen. Deine Kälte, deine Ignoranz dieser Liebe gegenüber, macht mich wahnsinnig. Ich bin wütend, zerrissen und fehl am Platz in deinem Herzen. Du hast dafür gesorgt, dass ich das Gefühl habe dort nicht hinzugehören.
Ich weiß nicht was ich jetzt tun will, aber ich weiß was ich nicht mehr tun kann. Ich kann so nicht weiter machen. Ich kann das nicht mehr ertragen.
Zu viele Beleidigungen. Zu viele Demütigungen. Zu viele Unterstellungen. Zu viele Kämpfe habe ich ausgetragen, um dir zu zeigen, dass du der Mann bist den ich will.
Du hast mich an den Punkt gebracht mich selbst für verrückt zu halten, um dir zu glauben habe ich mich selbst verkauft. Ich habe all das was mir das Leben beigebracht hat mit Füßen getreten.
Kopfschütteln ernte ich wenn ich erzähle, von uns erzähle wie wir auch sein können. Die wenigsten blickten hinter die Fassade, ich selbst tat es nicht. Ich kann uns jetzt nicht mehr halten. Deine Reue danach, sie  heilt nicht mehr die Verletzungen die ich in mir trage.
Es sind Worte, die ziehen an mir vorbei. Deine Worte über Liebe sind nicht mehr meine Hoffnung, sie sind jetzt Wolken die vorbeiziehen. Nicht mehr greifbar für mich. Und ich möchte nicht mehr hochklettern, viel zu groß die Angst wieder zu fallen. Wieder allein zu sein.
Ich kann nicht mehr.
Ich kann mich nicht mehr an den Dingen die wir hatten nähren. Ich kann nicht darauf vertrauen uns zu kennen. Denn das tun wir nicht. Wir kennen uns nicht mehr.
Kaputt. Alles. Du und ich. Ich hoffe das mehr von uns bleibt als das was ich jetzt in mir trage.

C.

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Juni 24, 2011 at 12:35 am (Uncategorized)

Keine Macht für Niemand

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Vom Block in den Blog

Mai 4, 2011 at 12:06 pm (Uncategorized) ()

Nun ist es wohl soweit, ich blogge.

Lang hab ich mich gegen diese Form sich auszudrücken gewehrt. Zu anonym, zu kalt. Aber da ich mich nun schon seit einer Weile in Satz-und Wortfetzen auf Twitter mitteile, war es jetzt nen kleiner Schritt diese Seite zu erstellen, es musste ja so kommen. Man könnte es als Geltungsdrang bezeichnen, ich nenne es lieber den Versuch etwas festzuhalten was sonst auf den vielen Blättern Papier vergilbt. Hier dürfen Wörter leben vor allem überleben.

Man sollte sich wohl Gedanken darüber machen, worüber man schreiben will. Das halte ich für überflüssig, fange ich an darüber nachzudenken verfehlt die Sache hier das Ziel. Ich möchte tippen, loswerden, in Brocken oder im Zusammenhang, möchte mit Worten spielen, Erlebnissen eine Farbe geben, gelebte Tage noch einmal leben.

Ich möchte Geschichten erzählen vom Sein und Bedeuten. Von Kriegen und Frieden. Vom niemals zufrieden sein.

C.

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